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Die Expertise

Trainer/-innen-Pool

Die GUT DRAUF-Trainerinnen und -Trainer bilden das personelle Rückgrat der Kinder- und Jugendaktion GUT DRAUF. Dieses multiprofessionelle Team führt Fachkräfte aus unterschiedlichen Berufs- und Handlungsfeldern in einem vernetzten Pool zusammen. Sie bringen ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen in die Begleitung und Beratung der GUT DRAUF-Partner ein.

GUT DRAUF-Trainerinnen und -Trainer werden aufgrund ihrer besonderen Qualifikation von der BZgA ausgesucht. Ihre Weiterbildung erfolgt über Workshops, Fachtage und die Jahrestagungen

Sie sind für die Durchführung und Leitung der GUT DRAUF-Basisschulungen verantwortlich. Darüber hinaus können sie, je nach Spezialisierung, auch Fachberatungen und Zertifizierungs-Audits in Einrichtungen/Institutionen durchführen.

Stand: 2019
Name Organisation Wohnort Bundesland
Annette Blikslager Die Glücksküche Hannover Niedersachsen
Michael Borger Landesjugendpfarramt evgl. Kirche Pfalz Erzenhausen Rheinland-Pfalz
Christoph Edlinger ruf Akademie Bielefeld NRW
Barbara von Eltz   Kiel Schleswig-Holstein
Kay Herzke   Berlin Berlin
Samuel Koelewijn rückenwind-supervision Marburg Hessen
Harald Michels   Köln NRW
Uwe Prinz AWO Strausberg e.V. Strausberg Brandenburg
Corinne Rasky RaskyConsult Nettersheim NRW
Doreen Remer REMER Consulting Hamburg Hamburg
Aydin Sayilan VHS Duisburg NRW
Sonja Schaal Päd. Hochschule Ludwigsburg Ba-Wü
Steffen Schaal Päd. Hochschule Ludwigsburg Ba-Wü
Dr. André Schier   Köln NRW
Oliver Schmitz transfer e. V. Köln NRW
Sebastian Sonntag   Bonn NRW
Karin Steinert abenteuermobil Lichtenau Bayern
Susanne Töpfer   Berlin Berlin
Petra Vajler-Schulze kivi e. V. Siegburg NRW

Kontakt zu den GUT DRAUF-Trainerinnen und -Trainern bekommen Sie über die GUT DRAUF-Gesamtkoordination transfer e. V. (gutdrauf(at)transfer-ev.de) oder das Kontaktformular.
Der Name des Trainers bzw. der Trainerin ist gleichzeitig ein Link zu ihrem bzw. zu seinem Profil (PDF).

GUT DRAUF-Beirat

Ihm gehören neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener deutscher Hochschulen auch Vertreter und Vertreterinnen aller Handlungsfelder von GUT DRAUF an. Er trägt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen, die die Praxis und Evaluation der Kinder- und Jugendaktion GUT DRAUF betreffen, gleicht diese mit Praxiserfahrungen und -möglichkeiten ab und und entwickelt damit die fachliche Basis der Aktion mit der BZgA weiter.

Evaluation von GUT DRAUF

Da die Schulung einen zentralen Baustein für die Entwicklung gesundheitsförderlicher Settings darstellt, wird zunächst der Fokus auf die Schulungsevaluation gelegt. Seit Anfang 2019 wird mit Hilfe einer systematischen Befragung der Teilnehmenden die Qualität der GUT DRAUF-Schulungen überprüft. 

Die Schulung ist der erste Schritt auf dem Weg zur Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Settings, das es Kindern und Jugendlichen erleichtern soll, sich gesünder zu verhalten. Langfristig soll im Rahmen einer Gesamtevaluation überprüft werden, inwiefern es gelungen ist, gesundheitsförderliche Settings zu gestalten.

Details zur Schulungsevaluation im GUT DRAUF-Intranet

Die Geschichte von GUT DRAUF

Eine BZgA-Aktion zur Förderung der Gesundheit Jugendlicher wird geboren, wächst, gedeiht und bleibt neugierig, jugendlich und flexibel.
Es begann 1993 …

Die Geschichte von GUT DRAUF

1993

  • JES (Jugend, Ernährung, Sport), der Vorläufer von GUT DRAUF, wird ins Leben gerufen.

1994

  • JES-Projekt wird ausgebaut und in GUT DRAUF umbenannt.

  • Erfolgreiche Modellsaison des Projekts „Jugendferienclub“ der BZgA-Aktion GUT DRAUF

  • GUT DRAUF entwickelt erste Linien mit dem Referat Suchtprävention des BZgA

1995

  • GUT DRAUF entwickelt, in Zusammenarbeit mit „twen tours“, ein Jugendhotel auf Ibiza und führt Projekte im Stadtteil Köln-Chorweiler durch

  • Erste Jugendreiseunterkünfte und Jugendherbergen qualifizieren sich für GUT DRAUF

1996

  • Fertigstellung der Medien für die erste Projektphase (1993–1995)

  • Abschluss des GUT DRAUF-Pilotprojekts

1997

  • Bildung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern vom DJH, den Landesverbänden, den bisherigen GUT DRAUF-Häusern, der BZgA und transfer e. V.

  • Fortbildungen für Lehr- und Programmfachkräfte (Teamer & Teamerinnen) und neue Qualitätsstandards werden entwickelt und durchgeführt

1998

  • Entwicklung des Praxishandbuchs zur Qualitätsentwicklung von Jugendherbergen

  • Abschluss des Folgeprojekts 1: Entwicklung eines Teamer/-innenpools, der Häusern zur Verfügung steht, die kein eigenes Programmpersonal haben

1999

  • Zahl der kooperierenden Landesverbände und beteiligten Jugendherbergen wächst stetig

  • Abschluss Folgeprojekt 2: Basisschulung, Machbarkeitsstudie, Lehrer- und Teamer/-innenschulung laufen erfolgreich weiter und werden ausgebaut

2000

  • Der Bereich Jugendreisen im GUT DRAUF-Projekt wird neu belebt

  • Start des Pilotprojektes „RUF-Jugendreisen“, Zielgruppe: sozial benachteiligte Jugendliche

2001

  • Durchführung neuer Themen: „GUT DRAUF & sozial benachteiligte Jugendliche“, „GUT DRAUF-Kooperation mit dem Reisenetz“, Aufbau eines „GUT DRAUF-Trainer- und Teamer/innen-Pools“, Nachhaltigkeit von GUT DRAUF

2002

  • „GUT DRAUF-Nachhaltigkeitstagung“ bringt neue Dynamik in das gesundheitspräventive Projekt

2003

  • transfer übernimmt, über das Handlungsfeld Jugendreisen hinaus, das gesamte Projekt mit allen Arbeitsfeldern.

2004

  • Entwicklung, Erprobung und Verabschiedung der Standards für die Handlungsfelder Schule, Sportverein, Jugendarbeit, Jugendunterkünfte und Jugendreisen

  • Erste Modellregionen mit vorbildlicher Umsetzung von GUT DRAUF (z. B. Rhein-Sieg-Kreis, NRW, Landkreis Forchheim, BY, für das Handlungsfeld Schule)

  • 20 zertifizierte GUT DRAUF-Einrichtungen (hauptsächlich Jugendunterkünfte)

  • Spezifische Konzepte und Initiativen für Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien und Familien mit Migrationshintergrund

  • Konzepte und Pilotprojekte für die Zielgruppen Kinder & Familie

2005

  • Konzepte, Pilotprojekte und Test-Standards für erste GUT DRAUF-Ausbildungsbetriebe. Entwicklung von Test-Standards für GUT DRAUF-Kommunen

  • Erste Überlegungen, die Kinderaktion „Unterwegs nach Tutmirgut“ als Arbeitsschwerpunkt in die Jugendaktion zu integrieren

2006

  • Zentrales Jahresziel: Zertifizierung der ersten beiden GUT DRAUF-Schulen wird erfolgreich umgesetzt

2007

  • Etablierung eines Wissenschaftlichen Fachbeirats, der schwerpunktmäßig die Standards überprüft

2008

  • Anpassung der Schul-Standards für Grundschulen mit der Zielgruppe 
    der 5- bis 11-Jährigen im Rahmen des Arbeitsschwerpunktes „Tutmirgut“

2009

  • 121 zertifizierte GUT DRAUF-Einrichtungen (vor allem Jugendeinrichtungen und Jugendunterkünfte)

  • Komplette Überarbeitung und Neuherausgabe der sieben Hefte umfassenden Reihe GUT DRAUF-Tipps

2010/11

  • Umfassende Neustrukturierung von GUT DRAUF durch dezentrale Prozessbegleitung der Partner bei bundesweiter Steuerung der Jugendaktion. Wissenschaftsbasierte Aktualisierung der Qualitätsstandards.

  • BZgA vergibt GUT DRAUF-Koordination ab 2015 wieder an transfer

2012

  • Landesnetzwerke bestehen in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin/Brandenburg, Bremen/Niedersachsen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rhein-Sieg-Kreis (NRW), Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen

2013/14

  • Jahrestagung 2013

  • 20 Jahre GUT DRAUF: über 500 Einrichtungen schlossen sich der Aktion an; über 250 Jugendeinrichtungen, Schulen, Übernachtungsstätten, Sportvereine und Betriebe ließen sich zertifizieren; über 50 Reise-, Sport- und Programmanbieter haben Angebote für Kinder und Jugendliche nach GUT DRAUF oder Tutmirgut labeln lassen

  • BZgA verlängert Zusage für die GUT DRAUF-Koordination bis einschließlich 2017

2015/16

  • Neue Kooperationsstrategie: Die Landesnetzwerke gehen in eine bundesweite Gesamtkoordination über

  • Verstärkte Fokussierung auf Aufbau und Stärkung regional koordinierter GUT DRAUF-Partnernetzwerke, z. B. in Köln, Düsseldorf, Duisburg, Braunschweig, Berlin

  • Der Arbeitsschwerpunkt „Tutmirgut“ wird in die Dachmarke GUT DRAUF integriert. Die Aktion GUT DRAUF richtet sich fortan insgesamt an Kinder und Jugendliche von 5 bis 18 Jahren

  • Neukonstituierung des wissenschaftlichen Beirats, der seitdem zweimal jährlich in Köln zu inhaltlichen Schwerpunktthemen oder konzeptionellen und strukturellen Fragestellungen tagt

  • Überarbeitung und Anpassung der Qualitätsstandards für mehrtägige Labelprogramme

  • Umfassende Überarbeitung der GUT DRAUF Kompakt-Broschüre, aus der heraus die neue Image-Broschüre „GUT DRAUF Leitfaden für eine lebensweltorientierte Aktion zur Gesundheitsförderung von Jugendlichen“ entsteht

  • Verstärkung überregionaler Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit (neue GUT DRAUF-Bildmarke, GUT DRAUF-Imagefilm, Initiative „Benefit für GUT DRAUF-Partnerorganisationen“)

  • Ca. 150 Partner mit gültigem Zertifikat oder Labelprogramm

2017

  • Überprüfung und Aktualisierung der wissenschaftlichen Grundlagen des Ansatzes „Ernährung – Bewegung – Entspannung“

  • Initiierung der Arbeitsgruppen: Ernährung, Evaluation, Roll Ups, Postkarten und Marketingstrategie

  • 1,5-tägige Update-Schulung für alle GUT DRAUF Trainer/-innen zur Vernetzung untereinander und Qualifizierung im Thema Teamteaching

  • 381 Fachkräfte wurden bei Basisschulungen, Inhouse- und Regionalschulungen qualifiziert

  • Zwei Kurzfilme über die Umsetzung von GUT DRAUF in den Handlungsfeldern Schule und Jugendarbeit wurden produziert

2018

  • Jubiläumsfeier zum 25-jährige Bestehen der GUT DRAUF-Aktion

  • Initiierung der Arbeitsgruppen: Bewegung, Stressregulation, Manual für Trainer/-innen

  • Pilotierung der Aktion Gemeinsam Gesund Wachsen (GGW) – ein Qualifizierungskonzept zum Thema Gesundheitsförderung in Kitas und Familienzentren wird konzipiert, in das die zentralen Inhalte von GUT DRAUF übertragen werden

  • Überarbeitung und Verschlankung des Qualitätshandbuchs zur angenehmeren Nutzung für Fachkräfte

2019

  • Vernetzungstag zum Thema finanzielle Unterstützung von gesundheitsförderlichen Angeboten für Kinder und Jugendliche

  • Einführungen von Kurzschulungen, die Fachkräfte in leitenden Funktionen Im Bezug des Dreiklangs E-B-S sensibilisieren und praktische Hinweise zur Umsetzung bieten