Gesundheitsförderung für Jugendliche hat im Rhein-Sieg-Kreis (NRW) einen Namen, nämlich GUT DRAUF. Viele Generationen von Kindern und Jugendlichen kennen das Programm GUT DRAUF, denn wenn sie die Einrichtungen Tanke, Chille und das Jugendcafé in Eitorf besuchen, werden sie wissen, wie Gesundheit gelebt werden kann. Ein gesünderes Aufwachsen soll durch Angebote zur ausgewogenen Ernährung, ausreichenden Bewegung und Stressregulation gefördert werden.
Das mehrstufige Prüfungsverfahren der Einrichtungen und Angebote erfolgt auf Grundlage einer Selbstbewertung anhand des Qualitätsrahmens, durch ein gemeinsames Gespräch mit anschließender Dokumentation sowie durch die Vergabe einer offiziellen Zertifikatsurkunde inklusive Materialien für die Arbeit in der Praxis.
Das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises fördert das Programm, GUT DRAUF-Trainerin Petra Vajler-Schulze von der Diakonie An Sieg und Rhein setzt das Gesundheitsprogramm im Rhein-Sieg-Kreis mit den Einrichtungen um.
Die Kinder und Jugendlichen lernen mit Stress umzugehen, dass gesundes Essen lecker sein kann und das Bewegung Spaß macht. Denn ohne Spaß, passiert nicht viel, so Christina Schneider von der Chille. Mit der Verknüpfung der drei Elemente Bewegung, Ernährung und Stressregulation ist die Grundlage für eine gesunde Entwicklung gelegt.
Jürgen Meyer, Christina Schneider und Thomas Nolden mit Team freuten sich über die erneute Zertifizierung und versichern, die Gesundheit ihrer jungen Besucherinnen und Besucher im Auge zu behalten. Was bei den vielfältigen Problemen der Jugendlichen nicht immer eine einfache Aufgabe ist.
„Für die Kids da zu sein, wenn sie zu uns kommen und sich als Sozialarbeiter zurückzunehmen“, so Jürgen Meyer von der Tanke, „ist in der offenen Jugendarbeit das A und O und wir alle versuchen ohne Zwang und Vorgaben die Jugendlichen in ihrer Gesundheit zu bestärken.“ „Wir holen die Jugendlichen dort ab, wo sie stehen“, ergänzt Thomas Nolden (Jugendcafé), „und wir möchten sie dazu befähigen, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und langfristig auf ihre eigene Gesundheit zu achten.“






