Suche

Handlungsfeld Sportverein

1. Tutmirgut-Sportverein: der Troisdorfer Turnverein 1891

Bewegung ist für Kinder und Jugendliche eine wesentliche Voraussetzung für gesundes Aufwachsen und Wohlbefinden, für die Persönlichkeitsentwicklung und das Erlernen sozialer Kompetenzen.

Durch gesellschafts- und umweltbedingte Veränderungen spielt Bewegung jedoch eine immer geringere Rolle im alltäglichen Leben. Nur etwa 28 Prozent der Jungen und 17 Prozent der Mädchen sind jeden Tag körperlich aktiv. Mit zunehmendem Alter steigt die Inaktivität, was sich in den Vereinsaustritten Jugendlicher gerade in diesem Handlungsfeld widerspiegelt.
Da der Sportverein aber ein wichtiges Setting ist, um Jugendliche zu mehr Bewegung und Sport zu motivieren, regt GUT DRAUF Vereine dazu an, Jugendliche auch mit unkonventionellen, erlebnisorientierten und geschlechtsspezifischen Angeboten anzusprechen und zu halten.

Neue Wege in der Vereinsarbeit
Mit GUT DRAUF können Sportvereine ein Selbstverständnis entwickeln, das Jugendliche als Mitbestimmende und Mitgestaltende zur Grundlage der Jugendarbeit macht. Auf dem Programm stehen attraktive vereinsgebundene und offene (Trend-)Sport-, Spiel- und Bewegungsangebote (z. B. Streetball, Hockey, Badminton, Inlinescating oder Videoclip-Dancing) und regelmäßige freizeitorientierte Events.
Im Sinne des ganzheitlichen Konzepts von GUT DRAUF fördert der Sportverein nicht nur die Bewegung, sondern auch die Entspannung und gesunde Ernährung (z. B. in Form von regelmäßigen Koch- und Essevents an Wettkampf-, Pokal- oder Freundschaftsspieltagen oder auf Freizeitreisen).

Körperwahrnehmung kommt zu kurz
Im Sportverein spielt die Leistung des Körpers eine zentrale Rolle. Er ist das Werkzeug, mit dem Höhen, Weiten und Zeiten erreicht, Tore geschossen und Körbe erzielt werden. Das traditionelle Sportverständnis wird von dem Erlernen und richtigen Ausführen vorgegebener Bewegungstechniken, von Wettkampf und Regeln geprägt.
Ein erweitertes Sportverständnis nach GUT DRAUF bezieht die Vielfalt menschlicher Bewegung und die Wahrnehmung des Körpers in der Bewegung mit ein. Seinen Körper und dessen Reaktionen fühlen und verstehen ist für Jugendliche wichtige Voraussetzung zur Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins und Verantwortungsgefühls für den Körper.

Nach oben