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Entspannungsreise mit GUT DRAUF

Zur GUT DRAUF-Basisschulung vom 4. bis 6. September 2017 im Haus Friede in Hattingen konnten Pia Maria Schmidt und André Schier insgesamt 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedensten Handlungsfeldern herzlich begrüßen.

Köstliche Gemüsesticks
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Expedition ins Indianerland
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Chillout-Lounge „Zur schönen Aussicht“
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Mit vielen neuen Ideen, dem Teamerzertifikat und „gut drauf“

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Die dreitägige Schulung informierte mit theoretischen und praktischen Inhalten über die Entstehung, Inhalte, Strukturen und die praktische Umsetzung von GUT DRAUF, der BZgA-Aktion zur Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen.

1. Tag

Bei einigen Kennlernspielen konnten die Teilnehmenden viel übereinander erfahren, aus welchen Einrichtungen und Orten sie kommen, welchen Handlungsfeldern die Einrichtungen angehören und vieles mehr.

Die wissenschaftlichen und methodischen Grundlagen von GUT DRAUF, das EBS-Konzept (Ernährung, Bewegung, Stressregulation), die Einschätzung und Bewertung der gesundheitlichen Lage Jugendlicher (Kinder- und Jugendgesundheitsstudie KiGGS, www.kiggs.de), das Konzept der Salutogenese und die Zielgruppe von GUT DRAUF wurden ausführlich und anschaulich dargelegt.

Nach dem Kennenlernen, der Einführung in die Schulung und den theoretischen Inputs zu GUT DRAUF (Was ist GUT DRAUF und wie funktioniert GUT DRAUF?), konnten die Teilnehmenden anhand des Bausteins „Stressregulation“ erstmalig GUT DRAUF selbst erleben.

Das Thema „Stressregulation“ wurde auf Wunsch inhaltlich besonders vertieft. Auslösende Faktoren sowie Wirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden wurden eingehend betrachtet. Der Focus lag allerdings auf Methoden und Tools der Stressprävention und Stressbewältigung. Die Teilnehmenden konnten sich nach den theoretischen Inputs mittels einer geführten Entspannungsreise durch den gesamten Körper angenehm entspannen.

2. Tag

Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf den beiden EBS-Bausteinen „Bewegung“ und „Ernährung“ sowie auf der Inszenierung des Gesellenstücks. Vorab gab es Informationen zur Theorie und Praxis von Bewegung und Ernährung, die mit einzelnen, interessanten und anschaulichen Präsentationen, Arbeitsaufträgen, Spielen und Mitmach-Aktionen in Szene gesetzt wurden.

Der Nachmittag stand ausschließlich im Zeichen der Praxis, der Inszenierung des Gesellenstücks. Alle Teilnehmenden planten und entwickelten einen GUT DRAUF- Baustein zum Thema „Auftanken, Liebe, Ferien, Sommer und Urlaub“. Dabei waren Kreativität, Organisations- und Improvisationstalent, Zeitmanagement und Teamgeist gefragt.

Es wurden vier Gruppen gebildet. Ernährung, Bewegung, Stressregulation und aufgrund der großen Anzahl der TeilnehmerInnen zusätzlich eine Support-Gruppe, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben den beiden GUT DRAUF-Fachkräften unterstützte. Nach ungefähr drei Stunden Vorbereitung wurde das Gesellenstück inszeniert und umgesetzt, wobei alle Teilnehmenden sehr viel Spaß hatten, ausgesprochen kreativ und „gut drauf“ waren.

Der Baustein „Bewegung“ wurde durch eine Expedition ins Indianerland hervorragend umgesetzt. Auf der Reise dorthin mussten die Teilnehmenden mehrere challenges bestehen. Zur Stärkung gab es anschließend köstliche Gemüsesticks mit super zubereiteten Dips und phantasievoll gestalteten Obstplatten.

Zur Entspannung gab es mehrere Angebote: ein Achtsamkeitsspaziergang, eine Feuerstelle, bei der die Teilnehmenden ihre Sorgen und ihren Stress im Feuerkorb verbrennen konnten, und eine geführte Herzmeditation am Teich. In der Chillout-Lounge „Zur schönen Aussicht“ konnten die Teilnehmenden sich noch mehr entspannen und ausruhen.

3. Tag

Am dritten und letzten Tag wurde die Inszenierung „Auftanken, Liebe, Ferien, Sommer und Urlaub“ durch die Teilnehmenden und Trainer/-in reflektiert. Dabei wurde die Umsetzung der Programmbausteine nach den GUT DRAUF-Richtlinien selbstkritisch beurteilt, auch immer im Hinblick auf die Umsetzbarkeit mit Jugendlichen. Anregungen aus verschiedenen Blickwinkeln gaben interessante Impulse für zukünftige eigene GUT DRAUF-Projekte und -Aktionen.

Nachdem die GUT DRAUF-Prozesse und -Qualitätsstandards vorgestellt wurden, konnten die Teilnehmenden bereits konkrete Schritte und Projekte zur Einführung und Umsetzung von GUT DRAUF-Bausteinen und -Inhalten in ihren Einrichtungen planen – ganz nach dem Motto „GUT DRAUF – to go“.

Mit vielen neuen Ideen, dem Teamerzertifikat und „gut drauf“ verließen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Basisschulung. Wir wünschen allen viel Spaß und Kreativität bei der Umsetzung von GUT DRAUF-Aktionen. Ein herzliches Dankeschön an alle – uns hat es mit euch sehr viel Spaß gemacht.
Text & Fotos: Pia Maria Schmidt