direkt zum Hauptinhalt springen
Gruppe von Menschen

GUT DRAUF-Lexikon

Das GUT DRAUF-Lexikon erklärt in alle Kürze die zentralen Begriffe der Jugendaktion.

Basisschulung

Die Basisschulung ist ein Angebot für Fachkräfte aus allen GUT DRAUF-Handlungsfeldern und wird drei bis vier Mal jährlich bundesweit angeboten. Der Besuch der Schulung qualifiziert die Teilnehmenden als sogenannte „GUT DRAUF-Teamerin“ bzw. „GUT DRAUF-Teamer“. Nach einer Einführung in die Aktion GUT DRAUF vermitteln erfahrene GUT DRAUF-Trainerinnen und -Trainer in einem ausgewogenen Mix aus Theorie und Praxis fachliche Inhalte zum GUT DRAUF-Dreiklang, dem Zusammenspiel von ausgewogener Ernährung, ausreichender Bewegung und einer gelingenden Stressregulation (E-B-S). Dies geschieht u. a. im Rahmen von Inszenierungen, die gemeinsam mit den Teilnehmenden entwickelt werden und das Zusammenwirken der Bereiche persönlich erlebbar und in das eigene Arbeitsfeld übertragbar machen. Die Schulung ist die Grundqualifikation für die Umsetzung von GUT DRAUF in die Praxis sowie die Vorbereitung eines Labels oder einer Zertifizierung nach den GUT DRAUF-Qualitätskriterien.

Berichte von GUT DRAUF-Basisschulungen

Beirat

Ihm gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener deutscher Hochschulen an. Er trägt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen, die Praxis und Evaluation des GUT DRAUF-Programms betreffen und entwickelt damit die theoretische Basis des Programms mit der BZgA weiter.

GUT DRAUF-Partner

Partner des GUT DRAUF-Programms sind Dachverbände, Kommunen, Schulen, Einrichtungen der verbandlichen und offenen Jugendarbeit, Jugendherbergen, Jugendunterkünfte, Einrichtungen der Beruflichen Qualifizierung, Sportvereine und Anbieter von Jugendreisen oder pädagogischen Programmen. Sie kommen aus einem der fünf Handlungsfelder und setzen als Institution/Organisation in ihrem Handlungsfeld das GUT DRAUF-Konzept um. Als zertifizierte Partner erfüllen sie die geforderten Qualitätsstandards für ihr Handlungsfeld.

Karte mit den GUT DRAUF-Partnern

Handlungsfeld

Ein Handlungsfeld umfasst Institutionen/Organisationen, die Jugendlichen ähnliche Alltagserfahrungen anbieten. Zur Zeit gibt es fünf GUT DRAUF-Handlungsfelder: Schule, Jugendeinrichtung, Sportverein, Jugendunterkunft & Jugendreise und Berufliche Qualifizierung.

Mehr zu den Handlungsfeldern von GUT DRAUF

Labelung

Das GUT DRAUF-Label ist ein Qualitätsausweis, der genau wie das Zertifikat (siehe unten) für das Einhalten bestimmter Standards steht. Institutionen/Organisationen, die nicht ihre gesamte Einrichtung zertifizieren können oder wollen, lassen einzelne Teile ihres Angebots nach GUT DRAUF labeln. Zum Beispiel werden im Jugendreisebereich nicht die Reiseveranstalter nach GUT DRAUF zertifiziert, sondern die den GUT DRAUF-Standards entsprechenden Programmangebote oder Reisen.

Teamerin & Teamer

Sie oder er arbeitet in einer Institution/Organisation, die sich bei GUT DRAUF als Partner beworben hat. Zukünftige GUT DRAUF-Teamerinnen oder -Teamer müssen an einer GUT DRAUF-Basisschulung teilgenommen haben. Der bzw. die GUT DRAUF-Teamerin bzw. -Teamer ist durch diese Schulung berechtigt/zertifiziert, das GUT DRAUF-Konzept in der eigenen Organisation/Institution umzusetzen.

Trainerin & Trainer

Trainerinnen & Trainer werden aufgrund ihrer besonderen Qualifikation von der BZgA ernannt. Sie sind für die Durchführung und Leitung der GUT DRAUF-Basisschulungen verantwortlich. Darüber hinaus können sie, je nach Qualifikation, auch Beratungen, Zertifizierungs-Audits in Einrichtungen/Institutionen durchführen.

Zertifizierung

Darunter wird das Ausstellen eines Zertifikats für eine Einrichtung verstanden, mit dem die Einhaltung aller gesundheitsfördender Qualitätsstandards bescheinigt wird. Die GUT DRAUF-Zertifizierung ist ein Qualitätsentwicklungsprozess, an dessen Ende die Überreichung des Zertifikats steht. Der Weg: Bewerbung als Partner, Beratung/Basisschulung, Prozessbegleitung, Audits, Zertifizierung.

Sie haben Fragen zu GUT DRAUF? Bitte wenden Sie sich direkt an die GUT DRAUF-Koordination.