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Handlungsfeld offene Jugendarbeit

GUT DRAUF-Disco in Velbert

In der offenen Jugendarbeit sind vor allem Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien und Migrantenfamilien anzutreffen, die aufgrund der belastenden Lebensbedingungen in ihren Ressourcen und Handlungskompetenzen in besonderem Maße eingeschränkt sind. Die „Auffälligen“ von ihnen zeigen häufig eine niedrige Frustrationstoleranz und ein geringes Selbstwertgefühl und drücken dies auch in Aggressionen, Rückzug und Kontaktverweigerung aus.
Gesundheitsorientierte Jugendarbeit bietet Jugendlichen adäquate attraktive Alternativen zu gesundheitsgefährdenden Verhaltensweisen und fördert ihre Genuss-, Erlebnis- und Kommunikationsfähigkeiten sowie ihre Selbstwahrnehmung und Handlungskompetenzen.

  • Dazu bedarf es eines ganzheitlichen gesundheitsfördernden Konzepts wie das von GUT DRAUF. Neben dauerhaften Bewegungs-, Stressregulations- und gesunden Essangeboten gibt es auch regelmäßig Inszenierungen aus diesen Bereichen. Bewegungsorientierte Erlebnisse wie Klettern, Kanu-, Floß- oder Mountainbike-Touren kommen den Actionbedürfnissen Jugendlicher entgegen.
  • Dazu können auch neue Bewegungsräume wie Straßen, Hinterhöfe, Parks und Wiesen erschlossen werden (z. B. Erklettern und Abseilen von Bäumen und Wänden, Kletternetz auf Wiesen oder Spielplätzen, Tennis an Haus- oder Fabrikwänden, Fahrrad-, Rollschuh- oder Inlinerparcours, Skateboarding auf selbst gebauten Halfpipes).
  • Bei Essensfesten sind Jugendliche gut drauf, wenn sie von Anfang an – das heißt von der Planung über den Einkauf, die Zubereitung, Raum- und Tischgestaltung bis hin zum gemeinsamen „Essensevent“ – verantwortlich mitgestalten können. Zur Entspannung beim gemeinsamen Tun oder allein laden GUT DRAUF-Cafés, -Gruppen- und Relaxräume ein.

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