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Vom Gefängnisausbruch bis zum worldcafé

In der Recklinghäuser Fußballfabrik fand vom 25. bis 27. November 2019 wieder eine GUT DRAUF-Basisschulung statt. Die Fußballfabrik wuchs und wächst, und um dem Qualitätsanspruch im neuen Bereich „Franchise“ auch gerecht zu werden, reisten aus der gesamten Republik die Menschen an, die sich in den letzten Jahren dazu entschlossen hatten, Franchise-Nehmer der Fußballfabrik zu werden. Auch waren viele Teilnehmende aus der Fußballfabrik selbst anwesend; die in den letzten Jahren dazugekommen waren und das Kernteam vergrößerten.

Nach einer intensiven und bewegten Kennenlernphase und einem ersten Schnuppern: Was ist GUT DRAUF? konnten die TN in einer ersten aktiven Pause ihrer Kreativität freien Lauf lassen, als es darum ging, sich aus frischen Zutaten einen GUT DRAUF-Cocktail zu mixen. Anschließend wurde es noch sehr munter und bewegt, und mit dem Ende des ersten Workshops war auch der erste Seminartag bzw. Block 1 geschafft.

Der nächste Tag startete mit einem gemeinsamen Frühstück, das die TN selbst organisierten und das dem Tag einen gelungenen und entspannten Auftakt ermöglichte. Am Vormittag folgten Block 2 und 3: erst Ernährung dann Stressregulation. Derart angereichert mit Ideen, praktischen Erfahrungen, methodischer Vielfalt und didaktischem Wissen ging es in die Mittagspause, die wieder an großer Tafel in familiärer Atmosphäre stattfand.

Nachdem sich alle in einem interaktiven Vortrag noch mit dem Thema „Inszenierung als pädagogische Methode“ vertraut gemacht hatten, stand dem Höhepunkt des Seminars nichts mehr im Wege: Schnell war beschlossen, dass es einen „Gefängnisausbruch“ geben würde, und kurze Zeit später liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Pünktlich konnte angepfiffen werden, und 90 Minuten lang rollte kein Ball, aber ein roter Faden durch die gesamte Fußballfabrik. Es war keine Verlängerung nötig, damit die Unparteiischen, Kirsten Barske und Sebastian Sonntag, die Partie beenden und diese schon mal mit dem Prädikat: „besonders intensiv und bewegt inszeniert“ auszeichnen durften.

Dem nächsten Morgen gehörte die ausführliche Auswertung der Aktion, anschließend wurde noch einmal zwei Stunden in einem „Worldcafé“ genau darauf geschaut, wie die vielen Ideen und Inhalte an die zahlreichen Programme der Fußballfabrik anschlussfähig gemacht werden können: Nicht nur die Ideen dazu sprudelten, auch wurde es konkret, und die „To do“-Liste: „Wer? Wann? Wie? Was?“ war schnell gefüllt.

Eine sehr positive Feedbackrunde und ein Zertifikat später war der Zauber auch schon wieder vorbei, und alle machten sich auf den Heimweg.
Bericht & Fotos: Sebastian Sonntag
Info: fussballfabrik.com

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