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Vom Urwaldgewitter zum Weltenhopping

Mit 17 Studierenden der sozialen Arbeit startete die GUT DRAUF-Inhouse-Schulung der Wiesbadener Hochschule RheinMain am 4. Juli 2019 in zwei spannende Tage. Geleitet wurde die Schulung von Sebastian Sonntag und Karin Steinert.

Der 1. Tag wurde mit GUT DRAUF in Theorie und Praxis, Ernährung und Stressregulation gefüllt. Die Teilnehmenden durften sich mit unterschiedlichen Lebensmittelpyramiden und Lebensmitteln beschäftigen. Hierbei wurde schnell klar, das es „gesunde oder ungesunde“ Lebensmittel nicht gibt, ganz im Sinne der Salutogenese.

Der Ausklang des Tages mit dem Thema Stressregulation war mit seinem praktischen Anteil, unter anderem dem Urwaldgewitter, richtig platziert, da sich nach dem langen Tag doch etwas Müdigkeit breitmachte.

Am nächsten Morgen ging es dann mit viel Bewegung weiter. Hierbei setzten sich alle mit praktischen Übungen und den Funktionen der Bewegung auseinander. Anschließend wurde das Erleben der Inszenierung über eine Heldenfabrik möglich und somit für die Studierenden gut fassbar. Die Teilnehmenden hatten sichtlich Spaß an der Aktion und waren mit viel Motivation dabei.

Es folgte eine Überleitung zur konzeptionellen Planung des Gesellenstücks, an dem über den Nachmittag hinweg in drei Teams gearbeitet wurde. Die Teamenden standen hierbei mit Rat zur Seite. Anschließend wurden die noch wichtigen Schritte für den dritten Tag besprochen: Material, Räume, Zeiten etc.

Am 6. Juli 2019 starteten wir dann in den letzten Tag der Schulung, auf den sich die Studierenden intensiv vorbereiten konnten. Die erarbeiteten „Gesellenstücke“ jeder Gruppe wurden jeweils mit den übrigen Teilnehmenden durchgeführt, der Spaß dabei war garantiert. Neben „psychischer und physischer Körperreise“ wurden ein „Weltenhopping“ sowie eine „Traumreise“ für sehr motiviert Mitmachende angeboten.

In einer anschließenden Reflexionsphase konnten die Studierenden noch einmal einen Blick auf ihre Angebote und Anleitungen richten, die Transfermöglichkeiten überprüfen, sowie untereinander Feedback geben.

Nach einem vertiefenden Einblick in den allgemeinen GUT-DRAUF-Prozess, die weiteren Möglichkeiten nach der Schulung, sowie einer Auswertungsrunde im Fishbowl ging das Seminar langsam auf das Ende zu und alle freuten sich über ihre gelungenen Projekte.
Text & Fotos: Karin Steinert

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