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17 Städtische Kinder- und Jugendzentren sind GUT DRAUF

Dr. Oliver Ommen und Thomas Krützberg übergeben das GUT DRAUF-Zertifikat an Beate Kalk, Leiterin des Bauspielplatzes Tempoli. Dahinter: Jugendamtsleiter Holger Pethke
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Alle 17 städtischen Kinder- und Jugendzentren in Duisburg erhielten heute, am 10. September 2015, Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme am Programm GUT DRAUF. Dabei handelt es sich um ein Schulungs- und Beratungsprogramm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Verbesserung der Gesundheit von Mädchen und Jungen zwischen 12 und 18 Jahren.

Die ersten Zertifikate heimsten die Jugendzentren bereits 2008 und 2010 ein. In einem feierlichen Rahmen überreichten heute Dr. Oliver Ommen von der BZgA und Familiendezernent Thomas Krützberg die Urkunden zur zweiten Nachzertifizierung. „Die Aktion setzt an den Interessen und Bedürfnissen der Mädchen und Jungen an. GUT DRAUF motiviert Kinder und Jugendliche mit Spannung, Spaß und Abwechslung für ein gesünderes Aufwachsen“, erklärt Dr. Oliver Ommen das Programm.

Thomas Krützberg freut sich über die vorbildliche Arbeit in den Einrichtungen: „Mittlerweile sind Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung ein fester Bestandteil in der pädagogische Arbeit. Alle Einrichtungen haben mindestens einen durch die BZgA geschulten Mitarbeiter. Das zeigt, wie wichtig wir diese Aufgabe in Duisburg nehmen.“

In der Praxis sieht das Programm so aus: In den Jugendzentren gibt es täglich gesunde Getränke, Obst und Gemüse. In einigen Jugendzentren wird mit Unterstützung des Jobcenters sogar ein Mittagstisch angeboten. Auch die Mitgliedschaft in einem Sportverein wird für Kinder- und Jugendliche möglich gemacht. Einige Einrichtungen konnten über das Jugendschutzprogramm mit Hilfe zusätzlicher Sport- und Bewegungsmaterialien ihr Sportprogramm erweitern.
Gerade für die Kinder, die mit ihren Familien an der Armutsgrenze leben, wird mit dem Programm GUT DRAUF eine wichtige Lücke geschlossen. Die weitere Teilnahme in den nächsten Jahren versteht sich deshalb von selbst.
Pressemeldung der Stadt Duisburg, Rathaus, Soziales, Kinder und Jugend, 10.9.2015
Foto: Uwe Köppen

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