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Berichte

Resilienz in der Kinder- und Jugendarbeit

Die Evangelische Jugend der Kirchengemeinde Leverkusen-Schlebusch (EJS) beschäftigte sich am 30. November 2019 beim GUT DRAUF-Fachtag mit dem Thema „Resilienz in der Kinder- und Jugendarbeit“.

Resilienz in der Kinder- und Jugendarbeit
Resilienz in der Kinder- und Jugendarbeit
Resilienz in der Kinder- und Jugendarbeit

26 Personen stark war die Gruppe, die sich schon freitags an ihrem traditionellen Wochenende zum Jahresabschluss in Wermelskirchen traf. Zentraler Programmpunkt am Samstag war der GUT DRAUF-Fachtag.

Zur Begrüßung lud GUT DRAUF-Trainer Michael Borger die Gruppe ein, das „Tor zum Fachtag“ zu durchschreiten. Draußen an der frischen Luft weckte eine Bewegungsübung die Lebensgeister und erforderte gleichermaßen Mut zur und Lust auf Bewegung. Das Programm konnte starten.

Da die EJS schon lange nach den GUT DRAUF-Grundsätzen arbeitet, war es das Seminarziel, über Entwicklungen in der GUT DRAUF-Arbeit zu informieren und sich ein Thema genauer anzuschauen: die Bedeutung von Resilienz in der Kinder- und Jugendarbeit.

Unterbrochen von Bewegungsangeboten und gesunden Snacks standen Entwicklungen im Bereich Ernährung und Salutogenese, die Wissenschaft von der Entstehung und Erhaltung von Gesundheit, im Fokus des Vormittags.

Nach dem Mittagessen und einer anschließenden Entspannungsphase ging es dann um das Thema Resilienz. Im Wechsel von theoretischen Inputs, Arbeitsgruppen, Bewegungsimpulsen und Pausen widmete sich die Gruppe folgenden Fragen: Was fördert Resilienz und welche sind personale Schutz- und Risikofaktoren? Am Ende der Einheit erarbeitete die Gruppe in einer Körperübung Haltungen, die die Resilienz von Kindern und Jugendlichen stärken, aber auch schwächen können.

Schließlich wurde die Zeit knapp, weshalb das „Reservethema“ Stressregulation leider der fortgeschritten Zeit zum Opfer fiel.

Eine Feedback-Runde in wertschätzender Atmosphäre schloss sich an. Neben vielen positiven Aspekten gab es auch mehrfach die Bitte, dass weniger Theorie und dafür mehr Übungen dem Fachtag gut getan hätten. Dies schmälerte aber nicht die positive Stimmung, als gegen 18 Uhr die Gruppe erneut das „Tor zum Fachtag“, diesmal Richtung Ausgang, durchschritt. Der GUT DRAUF-Fachtag war zu Ende, das Seminar der EJS wurde fortgesetzt.

Getagt wurde im Freizeitheim Stolzenberg, einem schönen Tagungshaus inmitten der herrlichen bergischen Landschaft. Die engagierte Gruppe versorgte sich im GUT DRAUF-Stil selbst und bereitete schon am Vorabend im Teamwork ein leckeres Mittagessen mit einem ungarischen Eintopf als Höhepunkt vor. So war es ein Genuss, sich gemeinsam mit GUT DRAUF-erfahrenen Jugendlichen, jungen Erwachsenen und dem GUT DRAUF-Kollegen Stefan Lapke einen Tag lang als Lerngemeinschaft dem wichtigen Thema „Resilienz in der Kinder- und Jugendarbeit“ zu widmen.
Text & Bilder: Michael Borger