Suche

Acht Schritte: der GUT DRAUF-Prozess

Der GUT DRAUF-Weg: Größere Darstellung

1. SCHRITT: Der erste Kontakt
GUT DRAUF hat Sie neugierig gemacht!
Sie haben von der Jugendaktion GUT DRAUF der BZgA gehört, gelesen oder sind auf anderem Weg auf sie aufmerksam geworden und möchten mehr von diesem integrativen Konzept der Gesundheitsförderung Jugendlicher erfahren?

  • Im Online-Angebot von GUT DRAUF finden Sie zahlreiche Informationen zu dieser Jugendaktion: Die inhaltlichen Grundlagen, der Prozess, das Qualitätsmanagement, die Partner und Partnerinnen und vieles mehr werden hier beschrieben. Um weitere Informationen sowie ein erstes Infopaket zu erhalten und eventuell selbst GUT DRAUF-Partner oder -Partnerin zu werden, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit der für Ihre Region zuständigen Landeskoordination oder der BZgA als Gesamtkoordinatorin. Am einfachsten geht es über das GUT DRAUF-Kontaktformular!

2. SCHRITT: Die Erstberatung
GUT DRAUF hat Sie überzeugt!
Das inhaltliche Profil der Jugendaktion GUT DRAUF hat Sie überzeugt, und Sie möchten das Angebot zur Qualitätsentwicklung wahrnehmen. Sie möchten die Arbeit und das Angebot Ihrer Einrichtung danach ausrichten, die Gesundheit der Ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu fördern.

  • Teilen Sie uns Ihr Interesse an einer GUT DRAUF-Partnerschaft über ihre Landeskoordination mit. Wir laden Sie dann zu einem für Sie kostenlosen GUT DRAUF-Informationstag ein. Erfahrene GUT DRAUF-Trainerinnen und -Trainer präsentieren bei diesem Termin die Jugendaktion GUT DRAUF, erläutern die Möglichkeiten, die sich für Sie mit GUT DRAUF eröffnen und wie die Jugendaktion der BZgA für Jugendliche umgesetzt wird. Das Treffen dauert in der Regel vier Stunden.

3. SCHRITT: Die Basisschulung
GUT DRAUF ganzheitlich erfassen!
In Ihrer Einrichtung findet sich ein Team, das den Entwicklungsprozess in die Hand nehmen will, strukturelle Veränderungen einleiten und konkrete Projekte mit Jugendlichen planen und umsetzen möchte.

  • Für Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer Institution, die mit 12- bis 18-jährigen Jugendlichen arbeiten, bietet die BZgA die GUT DRAUF-Basisschulungen an, um die Jugendaktion zu verstehen, zu erleben, selbst auszuprobieren, eigene Umsetzungsideen zu entwickeln und konkrete Projekte zu planen. In Absprache mit ihrer Landeskoordination lädt das IfB (Institut für Berufspraxis) – der von der BZgA beauftragte Bildungsträger – Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu dieser Basisschulung ein.

4. SCHRITT: Die Prozessberatung
GUT DRAUF aufnehmen und umsetzen!
Der Informationstag und die Basisschulung bieten gute Fundamente, um Ihre Einrichtung im Sinne der GUT DRAUF-Qualitätskriterien zu entwickeln und Angebote in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Stressregulation zu planen und umzusetzen. 

  • GUT DRAUF lässt Sie dabei nicht allein, sondern unterstützt Sie auf unterschiedlichen Ebenen und mit passgenauen Instrumenten der Praxisberatung und -begleitung. Laufende Informationen und Praxismaterialien erhalten Sie über das Intranet und den Newsletter. Jährliche Fortbildungsangebote und die laufende Evaluation tragen zur Qualitätsentwicklung ihrer Arbeit bei. Fachberatungen und Workshops, die Sie bei Ihrer Landeskoordination anfragen können, helfen Ihnen beim Entwickeln kreativer Lösungen, wie z. B. die Räume einer Schule oder Jugendeinrichtung harmonisch und einladend zu gestalten.

5. SCHRITT: Die Zertifizierung 
GUT DRAUF in die eigene Arbeit integrieren!
Seit der Bewerbung bei GUT DRAUF hat Ihre Einrichtung einen (in der Regel zweijährigen) Qualitätsentwicklungsprozess hinter sich gebracht, der sich sowohl in der Struktur ihrer Einrichtung als auch Ihrer Arbeit mit den Jugendlichen niederschlägt. Es wird Zeit, dass Ihre Mühen mit dem GUT DRAUF-Qualitätssiegel belohnt werden.

  • Die Anmeldung zur Zertifizierung senden Sie bitte per Post oder per Mail an Ihre Landeskoordination und fügen folgende Unterlagen bei:
    - Die ausgefüllte Selbsteinschätzung mit einer Beschreibung, ob und wie alle GUT DRAUF-Standards erfüllt sind.
    - Die Kopien der Teamerzertifikate der GUT DRAUF-Basischulung
    - Die jeweils vorzulegenden Dokumentations- und Befragungsunterlagen bzw. deren Ergebnisse.
    Die Landeskoordination prüft die Unterlagen und leitet Sie anschließend an das IfB zur Abwicklung der Zertifizierung weiter. Dieses beauftragt eine Auditorin bzw. einen Auditor, die/der sich mit Ihnen in Verbindung setzt, um eventuelle Fragen zu besprechen, bzw. einen Termin zum Audit zu vereinbaren.

6. SCHRITT: Durchführung des Audit
Ihre Selbsteinschätzung hat die Landeskoordination und das IfB überzeugt, dass Sie einen produktiven Qualitätsentwicklungsprozess hinter sich gebracht haben und GUT DRAUF erfolgreich in Ihrer Einrichtung umsetzen.

  • Die Durchführung des Audits erfolgt in der Regel ca. 2 bis 3 Wochen nach Eingang der Unterlagen und dauert ca. 3 Stunden. Das Audit findet immer bei „normalem Betrieb“ statt, d. h. bei Anwesenheit der GUT DRAUF-Zielgruppe. (Ausnahmen sind nur bei Jugendeinrichtungen möglich)
  • Ablauf des Audits:
  • Begrüßung und Orientierung
  • Besichtigung und Begehung der Einrichtung
  • Beschreibung der bisherigen Aktivitäten und des GUT DRAUF-Prozesses
  • Vorlage von
    - Ausschreibungen der GUT DRAUF-Bausteine und Angebote
    - Besucherbefragungen (wenn erforderlicht)
    - Auswertung bereits durchgeführter GUT DRAUF-Aktionen
  • Besprechung und Erläuterung der Standards:
    - Selbsteinschätzung
    - Ergänzung durch den Auditor/die Auditorin
    - Punktvergabe und Bewertung
  • Beobachtung und ggf. Befragung der Zielgruppe

7. SCHRITT: Dokumentation des Audits
GUT DRAUF erfolgreich einsetzen!
Die Auditorin bzw. der Auditor haben Ihre Einrichtung besucht und sich von der Umsetzung der GUT DRAUF-Kriterien in Ihrer Arbeit überzeugt. Sie haben noch ein paar nützliche Ratschläge für die weitere Arbeit erhalten und vielleicht auch noch einen Hinweis zur Nachbesserung. Ein Protokoll hält dies alles fest.

  • Die Dokumentation des Audits schickt die Auditorin bzw. der Auditor an das IfB. Sie enthält folgende Punkte:
    - Auditbericht anhand eines vorgegebenen Rasters
    - Bekanntgabe des Zertifizierungsergebnisses
    - Ggf. Todos zum absolvierten Audit inkl. einer genauen Beschreibung, wie, was, wann und an wen nachzureichen ist!
    Todos für den Zeitraum von 3 Jahren bis zur Nachzertifizierung

8. SCHRITT: Zertifikat an die zuständige Einrichtung
Mit dem GUT DRAUF-Qualitätssiegel werben!
Eigentlich ist mit dem erfolgreich abgeschlossenen Audit schon alles klar. Sie haben das GUT DRAUF-Qualitätssiegel für Ihre Einrichtung erreicht und können bis zur Nachzertifizierung in drei Jahren mit diesem Gütesiegel für Ihre gesundheitsförderliche Arbeit mit Jugendlichen werben.

  • Über die erfolgreiche Zertifizierung und den Eingang der Dokumentation erhalten Sie vom IfB oder ihrer Landeskoordination eine Bestätigung. Zeitgleich informiert das IfB die BZgA und projecta köln über die erfolgreiche Zertifizierung. Das offizielle Zertifikatsdokument wird Ihnen zugesandt bzw. kann – nach Absprache – im Rahmen einer größeren Zertizierungsveranstaltung auch überreicht werden. Die  Einrichtung erhält für die weitere Werbung über projecta köln zwei GUT DRAUF-Banner und ein Paket mit aktuellen GUT DRAUF-Plakaten und -Flyern.

Die Begleitung der GUT DRAUF-Partnerinnen und -Partner von der Anmeldung bis zur Zertifizierung erfolgt in der Regel über die regionalen Netzwerke. In allen Fällen, in denen bislang kein zuständiges Netzwerk benannt werden kann, erfolgt die Begleitung unmittelbar über die BZgA als Gesamtkoordination.
Sämtliche Formulare, die Sie im Verlaufe des Prozesses benötigen, finden Sie im Intranet von gutdrauf.net. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach der Bewerbung von der Koordinationsstelle Ihres Netzwerkes.